
CBD für Katzen
Cannabis wird bereits seit mehreren tausend Jahren von den unterschiedlichsten Völkern als medizinisches Heilmittel verwendet. Was damals wohl noch durch Selbstversuche zustande kam, lässt sich zur heutigen Zeit mithilfe der Wissenschaft sogar belegen. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für unsere Katzen kann es ganz besondere Wirkungen haben und zu einem erhöhten Wohlbefinden führen. Dank der Wissenschaft ist es inzwischen auch möglich, den essenziellen Stoff CBD aus der Pflanze zu extrahieren, ohne dabei auch unerwünschte Stoffe wie THC zu erhalten.
- Autor: Philipp Wulfert
- Aktualisiert: 23. September 2021
Die Wirkung von CBD für Katzen im Überblick
CBD-Öl wird über den Körper aufgenommen und gelangt in den Blutkreislauf Deiner Katze. In dem sogenannten Endocannabinoidsystem spricht es unterschiedliche Rezeptoren sowohl im Gehirn als auch in unterschiedlichen Organen an.
Hier gibt es verschiedenste Wirkungsmöglichkeiten. So kann es unter anderem krampflösend und beruhigend wirken. Ebenso bestätigte die Weltgesundheitsorganisation WHO die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung von CBD.
Auch als natürliches Schmerzmittel empfehlen es immer mehr Tierärzte. Somit ist die Anwendung nicht nur bei psychischen, sondern auch bei physischen Problemen oftmals eine gute Wahl.
Krankheiten, bei denen CBD angewandt wird
Im Gegensatz zur Anwendung von CBD beim Menschen gibt es speziell in Bezug auf unsere Stubentiger leider bisher sehr wenige wissenschaftliche Studien. Belegt ist jedoch, dass ihr Endocannabinoidsystem dem menschlichen sehr ähnlich ist. Somit lassen sich einige Krankheitsfelder von der positiven Wirkung im menschlichen Körper auf den Organismus der Katze ableiten.
CBD wird bei Katzen vorrangig bei folgenden Krankheiten angewandt:
- Allergien
- Arthritis
- Arthrose
- Asthma
- Chronische Atemwegsinfektion
- Chronische Nierensuffizienz
- Epileptische Anfälle
- Entzündungen
- Haut- und Fellprobleme
- Katzenleukämie
- Katzenschnupfen
- Katzenseuche
- Postoperative Schmerzen
- Stress
Darüber hinaus gibt es noch viele andere Wirkungsfelder und Anwendungsgebiete, in denen CBD Deiner Katze gut tun kann.
Ist CBD legal?
CBD enthält keine psychoaktiven Wirkstoffe. Diese kommen zwar mitunter in der Cannabispflanze ursprünglich vor, werden aber bei der Extraktion des CBD-Öls herausgefiltert.
Somit macht ein reines CBD-Produkt Deine Katze nicht „high“ und ist vollkommen legal.
Ein paar wichtige Dinge gilt es zu beachten:
Ein CBD-Produkt für Katzen muss unbedingt THC-frei sein. Einerseits fällt THC in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. Gerade in Bezug auf Deine Katze noch viel entscheidender ist, dass Katzen das psychoaktive THC nur sehr langsam abbauen können. Ein versehentlich herbeigeführter Rauschzustand durch Anteile von THC kann für Deine Katze zu einem tagelangen Horrortrip werden.
Des Weiteren ist der Katzenkörper nicht in der Lage, Terpene abzubauen. Terpene sind Inhaltsstoffe, die in einem Vollspektrum-CBD-Öl für Menschen die positive Wirkung von CBD unterstützen, bei Katzen jedoch Verdauungsprobleme und Unwohlsein hervorrufen.
Daher ist es wichtig, ein CBD-Produkt, welches speziell für Katzen hergestellt wurde, zu wählen. Frei von THC und komplett ohne Terpene.
Dosierung und Anwendung
Die CBD-Tropfen werden der Katze entweder direkt ins Maul getröpfelt oder über das Futter gegeben. In beiden Fällen nimmt die Katze das Produkt über die Mundschleimhaut auf, was eine schnelle Aufnahme im Körper begünstigt.
Die Menge der Tropfen ist abhängig von den jeweiligen Beschwerden Deiner Katze, die behandelt werden sollen.
Detaillierte Informationen zu den unterschiedlichen Mengenangaben je Anwendungsgebiet findest du hier: –LINK–
Studien
Derzeit fehlen noch die passenden Langzeitstudien im Bezug auf Katzen und CBD.
Sieht man sich jedoch die unzähligen positiven Erfahrungsberichte an, so werden diese Studien sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich bereits ausgiebig mit CBD für Katzen auseinandergesetzt, mit dem Ergebnis, dass es nahezu keine Nebenwirkungen gibt.